Stadtwerke beim Berufsorientierungspraktikum lieben gelernt

Realschülerin aus Stettfeld hat ein Faible für Zahlen und mag den Umgang mit Kundschaft

Sonja Adigi ist Realschülerin am Alfred-Delp-Schulzentrum in Ubstadt-Weiher. Sie war eine Woche bei den Stadtwerken Bruchsal zu Gast, um sich im Rahmen eines Berufsorientierungspraktikums an Realschulen (BORS) ein Bild von der abwechslungsreichen Arbeit in der Abteilung Kundenservice der Stadtwerke Bruchsal zu machen. In Ubstadt sind eine Grundschulförderklasse, die Hermann-Gmeiner-Grundschule sowie die Alfred-Delp-Werkrealschule und Realschule unter einem Dach vereint. Aufmerksam geworden war die 16-Jährige auf die Stadtwerke vor allem durch den kurzweiligen Imagefilm der Stadtwerke auf deren Homepage. Die Werbung der Stadtwerke über die Citylight-Plakate an den Bruchsaler Stadtbus-Haltestellen zeigte ebenfalls Wirkung.

Stadtwerke-Imagefilm und Citylights weckten ihre Neugier

Die Schülerin begründet ihre Wahl auch damit, dass die Stadtwerke, unter deren Dachmarke ein Energie- und Wasserversorger, ein Bäder- und Saunabetreiber sowie ein ÖPNV-Anbieter beheimatet sind, tagtäglich unverzichtbare Aufgaben für die Gesellschaft, also die Menschen in Bruchsal und der Region, schultern. Um das BORS-Praktikum bei den Stadtwerken hatte sie sich zudem auf Empfehlung ihrer Familie beworben. Einfach per Mail. Mit Erfolg!

Ihr Faible für Zahlen und ihr Spaß an der Mathematik kamen ihrem Job beim Kundenservice zugute. Im Rahmen ihrer Praktikumswoche, die durch einen Feiertag (Fronleichnam) verkürzt wurde, hatte die engagierte junge Frau den ein oder anderen Kundenkontakt – am Telefon wie auch vor Ort am Counter. Die Gespräche verliefen dank ihres aufgeschlossen freundlichen Wesens überwiegend positiv. Einer Redensart zufolge kommt es eben immer darauf an, „wie man in den Wald hineinruft…“.

Ihre offene Art zu kommunizieren kam auch beim Publikum gut an

Sie änderte schon am ersten Tag auf individuellen Kundenwunsch die Höhe regelmäßiger Abschlagszahlungen, prüfte, welche der sehr zahlreich eingehenden E-Mails noch beantwortet werden mussten, bearbeitete Ein- und Auszüge, verteilte die Eingangspost auf die betreffenden Abteilungen, legte in SAP Geschäftskundenkonten an, hinterlegte die jeweiligen Bankverbindungen und fand dabei noch Zeit für „die optische Gestaltung des Eingangsbereichs“, wie Kundenservice-Teamleiter Patrik Grimm ihr Händchen fürs Dekorative humorvoll umschreibt. Er ist übrigens voll des Lobes für ihr „sehr positives Auftreten“ und ihre Art, „möglichst offen zu kommunizieren“. Sonja Adigis persönliches Fazit ihrer Woche bei den Stadtwerken: „Das Praktikum war sehr informativ, ich habe in relativ kurzer Zeit sehr viel Neues dazugelernt, ich bin zufrieden!“

„Die Abteilung Kundenservice wäre eine Option für mich!“

Die 16-Jährige wurde im südhessischen Bensheim, in der sonnenverwöhnten (rund 1.500 Sonnenstunden jährlich!) Region Bergstraße-Odenwald, geboren. Hie und da hört man noch einen leichten südhessischen Akzent heraus. Seit 2019 wohnt sie in Stettfeld. Sie mag die deutsche und die englische Sprache, macht in ihrer Freizeit gern Sport, spielt Basketball, singt gern – auch im Schulchor, wo das Thema Musical („Mamma Mia!“ und „The Lost Boys“) auf dem Lehrplan steht. Sie liebt es, Karaoke zu singen – auf der privaten Bühne eines Cousins. Ihren Musikgeschmack beschreibt sie mit „Old School Rap und HipHop“, entsprechend sind ihre Idole Künstler wie Alvin Nathaniel Joiner aus Detroit oder Calvin Cordozar Broadus Jr. aus Long Beach California – besser bekannt als Xzibit und Snoop Dogg. Sonjas Motto: „Man sollte um seine Ziele und Wünsche kämpfen!“ – Auf die Frage, ob sie sich vorstellen könne, nach ihrem erfolgreichen Realschulabschluss wiederzukommen, antwortet sie diplomatisch: „Das muss ich mir noch einmal überlegen. Ich denke, es wäre eine Option!“

Kategorie: Aktuelles Allgemein
Datum: 11. Juli 2022
Autor: Thilo Wüstenhagen