Stadtwerke-Homepage pünktlich zur Gemeinderatssitzung um Landingpage zum Fernwärmeausbau ergänzt

Die Heizperiode beginnt, und man findet derzeit in Bestandsgebäuden ein vielfältiges Nebeneinander von Wärmequellen. Allerdings sind die Tage von Heizungen, die mit fossilen Brennstoffen befeuert werden, gezählt. Sollten sie nicht mehr repariert oder instandgesetzt werden können, ist ein Heizungstausch fällig. Mit dem Gesetz für Erneuerbares Heizen – dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) – hat die Bundesregierung den Umstieg auf klimafreundliche Heizungen eingeleitet. Spätestens ab Mitte 2028 wird die Nutzung von mindestens 65 Prozent Erneuerbarer Energie für alle neuen Heizungen verbindlich – eng gekoppelt an die kommunale Wärmeplanung. Damit Deutschland bis zum Jahr 2045 klimaneutral wird, muss es von fossilen Brennstoffen unabhängig werden. Immer noch werden rund drei Viertel der Heizungen mit fossilem Gas oder Öl betrieben. Wer heute in eine neue Heizung investiert, sollte das nachhaltig und klimafreundlich tun. Spätestens bis 2045 müssen laut Gesetz alle Heizungen – ob in Bestandsgebäuden oder in Neubauten – vollständig mit Erneuerbaren Energien betrieben werden.

Fernwärmeausbau wesentlicher Bestandteil der „Stadtwerke-Strategie 2045“

In Bruchsal hat Stadtwerke-Geschäftsführer Sebastian Haag seine „Stadtwerke Strategie 2045“ vorgestellt. Diese setzt konsequent auf den weiteren Ausbau der Bruchsaler Fernwärmenetze. Dieser wird allerdings, denn da kommt es auf den Standort an, nicht überall möglich sein. Wo die saubere Energielösung aus u.a. wirtschaftlichen Gründen nicht zu realisieren ist, können z.B. umweltfreundliche Wärmepumpen auch in Kombination mit Photovoltaik-Anlagen zum Einsatz kommen. Bei der Energiewende und der dafür notwendigen Infrastrukturentwicklung setzt Sebastian Haag auf die konstruktive Kooperation mit der Stadt Bruchsal, dem lokalen und regionalen Handwerk, der Politik und den Bürger*innen. Der Ausbau der Fernwärme ist wesentlicher Bestandteil des Bruchsaler Energieleitplans. Mit dessen Erstellung wurde die Umwelt- und Energieagentur Kreis Karlsruhe im Jahr 2018 beauftragt. Er wurde in enger Zusammenarbeit von Stadt, Stadtwerken und Energieagentur sowie weiteren Akteuren fertiggestellt und wird stetig aktualisiert. Der Energieleitplan beinhaltet auch die seit 2020 verpflichtende kommunale Wärmeplanung.

Stadtwerke-Landingpage zum Thema Fernwärme seit Montag online

Über die Fernwärmestrategie der Stadtwerke informierten diese den Bruchsaler Gemeinderat am 29. September im Rahmen einer Präsentation. Die Stadtwerke erweitern ihr Fernwärmenetz bis 2035 jährlich weiter. Die Details zu den Ausbaugebieten erfahren die Bürger*innen im interaktiven Tool zum Energieleitplan, der mit der Fernwärme-Landingpage verlinkt ist. Unter dem Stichwort „Fernwärmeausbau“ ist ersichtlich, welche Gebiete wann für den Ausbau der Fernwärme vorgesehen sind.

Auf der Fernwärme-Landingpage, dem zentralen Medium der Stadtwerke-Kommunikationsstrategie zum Thema Fernwärme, bieten diese umfassende Informationen zum Zukunftsthema Fernwärme an. Neben den Vorteilen geht es vor allem darum, wo die umweltfreundliche Heizenergie aktuell bereits verfügbar und darüber hinaus, wo der künftige Ausbau des Fernwärmenetzes geplant ist. Durch die Auskopplung von Erdwärme aus dem Bruchsaler Geothermiekraftwerk, die in das Fernwärmenetz der Stadtwerke eingespeist wird, werden in absehbarer Zukunft auch der TRIWO-Technopark, Global Player aus dem Industriesektor, Gewerbeimmobilien, Mehrfamilienhäuser und private Immobilien mit (nahezu) CO2-freier Heizenergie beliefert. Die Fernwärmeseite der Stadtwerke wird zukünftig auch Alternativen aufzeigen für jene, die voraussichtlich nicht an einer der vorhandenen oder geplanten Fernwärmetrassen wohnen. Sie müssen trotz allem nicht auf nachhaltige Wärme verzichten. Sie nennt auch die Ansprechpartner bei den Stadtwerken, die allen, die sich für das Thema Fernwärme interessieren, mit Rat und Tat zur Seite stehen. Besonders zu empfehlen ist auch das kostenlose Energieberatungsangebot der Stadt Bruchsal. Reinschauen lohnt sich!

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