Der Ausbau des Stadtwerke-Fernwärmenetzes ab dem neuen Geothermie-Heizwerk nimmt neue Qualitäten an
Mit dem stetigen Ausbau der Technik im Innern des Heizwerks beim Geothermiekraftwerk treiben die Stadtwerke Bruchsal die Wärmewende weiter voran. Derzeit wird im Heizwerk fleißig gearbeitet, es werden Rohrleitungen nach Plan verschraubt, geschweißt, geschliffen, geflext, Pumpen, Thermometer, Manometer, Entlüftungsventile eingebaut, das Ergebnis konstruktiv kritisiert, für gut befunden, oder die Anordnung der Elemente auch mal wieder verworfen, um optimiert wieder montiert zu werden. Jens Greter, Planer und Bauleiter der IBS Ingenieurgesellschaft mbH, Enes Ahmetasevic, Bauleiter der Schlindwein GmbH, und Bernd Lippoth, Bauherrenvertreter der Stadtwerke, treffen sich zur wöchentlichen Baubesprechung und begutachten den Fortschritt des Heizwerks. Die drei Profis sind sich einig, dass selbst der beste Plan nicht die Inaugenscheinnahme vor Ort ersetzt.
Während im Innern die Technik Gestalt annimmt, wird seit Mitte Februar wenige Meter weiter auf dem Geothermie-Areal der Boden für die rund 900 Meter lange Fernwärmewärmeleitung bereitet. Die ausführende Firma ist die Heitz Bau GmbH. Sie wird im Auftrag der Stadtwerke die Fernwärmeleitung in das Industriegebiet West bauen. Dort soll bereits im September/Oktober 2026 der erste Industriekunde ans Fernwärmenetz angeschlossen werden. Die Baumaßnahme bedingt erfreulicherweise keine größeren Verkehrsbeeinträchtigungen, da sie sich vorwiegend im Grünbereich abspielt.
