Im Zuge der Sanierungsarbeiten entdeckte Schäden an der Bausubstanz umfangreicher als erwartet
Die während der Sommerpause des Hallenbads in Angriff genommenen Sanierungsarbeiten am Sprungturm brachten an den Tag, dass die Schäden an der Bausubstanz des 55 Jahre alten Sprungturms umfangreicher sind, als von den Experten zunächst erwartet. Da eine weitere Sanierung sich als unwirtschaftlich erwiesen hat, wurden die bereits begonnenen Sanierungsarbeiten gestoppt. Der Turm steht, wie im September bereits vorab mitgeteilt, in der laufenden Hallenbadsaison den Badegästen nicht zur Verfügung. Er wird sehr wahrscheinlich in der kommenden Sommerpause des Hallenbads zurückgebaut. Stadtwerke-Geschäftsführer Sebastian Haag hat diese Entscheidung in Abstimmung mit seinem Bädermanagement getroffen. Wie die Zukunft des Sprungturms aussieht, ob an seiner Stelle ein neuer Turm gebaut wird, oder eventuell eine zeitgemäßere Rutsche am Ende den Turm ersetzt, werden die Stadtwerke zu gegebener Zeit mitteilen.
Derzeit machen die Stadtwerke ihren Badegästen das gern wahrgenommene Angebot der Kinderspielstunde, die sich bereits sonntags und mittwochs großer Beliebtheit erfreut. Sie wurde um den Freitagstermin erweitert. Folglich steht in dieser Saison die Kinderspielstunde auch freitags von 16 bis 19 Uhr auf dem Programm.
Die Stadtwerke Bruchsal GmbH hatte den Sprungturm aufgrund von Betonabplatzungen Anfang des Jahres zunächst gesperrt. Nach einer proaktiv in Auftrag gegebenen Prüfung durch einen Sachverständigen der Betonprüfstelle sowie ein Statikbüro konnte die weitere Nutzung des Sprungturms wieder zugelassen werden. Bei Beginn der von den Stadtwerken anschließend beauftragten Sanierung des Sprungturms während der zurückliegenden Sommerpause war das Ausmaß der mittlerweile festgestellten Schäden an der Bausubstanz des Sprungturms für die Fachleute noch nicht erkennbar.
Da bei den Entscheidungen der Stadtwerke als Bäderbetreiberin die Sicherheit der Badegäste immer oberste Priorität hat, war die einzige Option, die laufende Hallenbadsaison ohne den Sprungturm zu planen. Die Erfahrung der zurückliegenden Jahre hat gezeigt, dass dieser durch das geänderte Nutzerverhalten der Badegäste nur noch eine untergeordnete Rolle im täglichen Badebetrieb spielte.
